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Krankenversicherung...

 

In Deutschland gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten in Bezug auf die Vertragsform und die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung. Dies ist zum einen die gesetzliche Form und zum anderen die private Form der Krankenversicherung. Heute (Stand 2009) sind in Deutschland 87% der Bevölkerung gesetzlichen und die restlichen 13% privat krankenversichert.

 

Gesetzlich oder privat krankenversichern?

Diese Frage stellt sich nicht für jeden, denn es können nur Personen in eine private Krankenversicherung wechseln, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Hierzu zählen unter anderem vor allem Selbständige. Aber auch Beamte, Studenten und Ärzte im Praktikum. Diese können sich unabhängig von der Höhe ihres Einkommens privat krankenversichern. Angestellte hingegen können nur in eine private Krankenversicherung wechseln, wenn das Bruttoeinkommen über der sogenannten Jahresentgeltgrenze von derzeit 50.850 EURO pro Jahr beträgt.

Es sollten jedoch noch weitere Kritierien wie die Familienplanung in die Entscheidung einbezogen werden. Bei geplanter Heirat und Kinderwunsch ist unter Kostengesichtspunkten die gesetzliche Krankenkasse zu bevorzugen. Singles und doppelverdienende Paare ohne Kinderwunsch fahren in der Regel mit einer privaten Krankenversicherung besser.

Doch die Wahl der privaten Krankenversicherung will gut überlegt sein, denn sie ist meist eine Entscheidung fürs Leben. Beim Vergleich der privaten Krankenversicherungen sollten nicht nur die Beitragskosten berücksichtigt werden, denn die Leistungsumfänge der angebotenen Konzepte unterscheiden sich oftmals erheblich von einander.

 

Was bietet eine private Krankenversicherung gegenüber einer gesetzlichen?

  • freie Wahl des Arztes und des Krankenhauses
  • Status als Privatpatient bei Ärzten und in Krankenhäusern
  • Erstattung der Kosten für Zahnersatz (je nach Tarif zwischen 60% und 100%)
  • Einbettzimmer und Chefarztbehandlung (je nach Tarif)
  • Kostenerstattung für Heilpraktiker-Behandlung und Psychotherapie (je nach Tarif)
  • Krankenversicherungsschutz außerhalb des Heimatlandes

 

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung für immer verwehrt?

Für die Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse sind die Kriterien eng gefasst. Wer also die private Krankenversicherung wieder verlassen möchte und in die gesetzliche zurückkehren möchte, darf die Altersgrenze von 55 Jahren noch nicht überschritten haben. Ebenso muss das Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze gefallen sein, damit die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse wieder greift.

Diese erschwerten Voraussetzungen sind vom Gesetzgeber auch so gewollt, denn es soll auf diese Art und Weise verhindert werden, dass Versicherungsnehmer in jungen Jahren und bei guter Gesundheit von den niedrigen Beitragssätzen der privaten Krankenversicherungen profitieren. Denn mit steigendem Alter und einem möglichen schlechteren Gesundheitszustand erhöhen sich auch die Beträge in der privaten Krankenversicherung. Es soll verhindert werden, dass der Versicherungsnehmer in diesem Fall dann wieder auf die preiswertere gesetzliche Krankenkasse ausweichen kann. Diesen Umstand sollte man sich gründlich überlegen, bevor man den Schritt geht und die gesetzliche Krankenkasse verlässt!

 

Der Arbeitgeberanteil in der privaten Krankenversicherung

Ganz gleich, ob man in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung abgesichert ist, erhält man als Angestellter und Arbeitnehmer einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Allerdings unterliegen diese Zuschüsse ganz unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen. Beispielsweise orientiert sich der Arbeitgeberzuschuss in der gesetzlichen Krankenkasse am Einkommen des Arbeitnehmers. Bei der privaten Krankenversicherung ist der Zuschuss des Arbeitgebers jedoch abhängig in der Beitragshöhe.

 

Familienversicherung oder personenbezogene Absicherung?

Auch diese Frage sollte man sich stellen, denn anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es in der privaten Krankenversicherung keine Familienversicherung. Stattdessen wird in diesem Fall jedes Mitglied auch einzeln krankenversichert. Sodass eben pro Kind ein eigener Mitgliedsbeitrag zu entrichten ist.

 

Sind Eltern unterschiedlich veranschlagt, ist der eine Elternteil beispielsweise in der gesetzlichen Krankenversicherung und der andere in der privaten Krankenkasse versichert, dann haben die Eltern für ihre Kinder die Wahlmöglichkeit zwischen beiden Krankenkassensystemen. Anders verhält es sich, wenn der Elternteil mit dem höheren Einkommen in der privaten Krankenkasse versichert ist und sein jährliches Bruttoeinkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von aktuell 50.850 Euro liegt, denn dann ist keine kostenfreie Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse möglich.

Dann sind auch die Kinder in der privaten Krankenkasse versichert und zwar mit jeweils einem eigenen Mitgliedsbeitrag. Allerdings ist es möglich, einen anderen Privatversicherer zu wählen als jenen der Eltern. In der privaten Krankenversicherung gibt es Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern. Da bei Kindern keine Alterungsrückstellungen gebildet werden und die monatliche Beitragszahlung unabhängig vom Geschlecht, aber mit Gesundheitsprüfung erfolgt, liegt sie je nach Versicherer zwischen 60 und 120 Euro monatlich. Weil keine Alterungsrückstellungen verloren gehen können, ist ein Krankenkassenwechsel daher auch problemlos möglich.

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